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Das sagen Kunden über uns
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Hallo Hr. Waizmann, die Fragen wurden bestens und für mich verständlich beantwortet. Mit freundlich grüßen ... weiterlesen...


Das sagen Zahnärzte über uns
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Dr. med. dent. Thomas Herold, Zahnarzt in Essen

Fast täglich werden wir von unseren Patienten zum Thema Zahnzusatzversicherungen befragt und für v.... weiterlesen...

Axel Langenbach, Zahnarzt in Darmstadt

Unseres Erachtens hat sich die "Waizmann- Tabelle" inzwischen als Marktführer im Vergleich und der .... weiterlesen...

Dr. med. dent. Ulrich Munkes, Zahnarzt in Coesfeld

Viele Patienten sind unsicher ob und wenn ja welche Zusatzversicherung sie abschließen sollen. Da .... weiterlesen...

Dr. Klaus-Dieter Bastendorf u. Dr. Clemens Schmid, Zahnarzt in Eislingen

Da sich immer mehr gesetzlich krankenversicherte Patienten eine hochwertige Versorgung beim Zahnarzt.... weiterlesen...

Dr. Stephan Ziegler, Zahnarzt in Berlin

Eigentlich sind mir Versicherungen ein Graus. Sie versprechen viel und halten wenig. Diese Erfahrung.... weiterlesen...

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Zahnzusatzversicherung mit KFO für Kinder

(Frage vom 2011-03-31 17:12:37 - diese Frage wurde 5027 mal gelesen)

Guten Tag zusammen,

ich interessiere mich für eine Zahnzusatzversicherung mit KFO für meinen Sohn (Geb. 01.05.2004).

Bekannte haebne mich auf die Sinnhaftigkeit hingewiesen. Abgeschlossen habe ich bereits eine Zahnerstzversicherung bei der Debeka (ob 30 oder 50 weiss ich gerade nicht.
Bei der Fragestellung der fehlenden Zähne im Antragsbereich bin ich bei der Beantwortung unsicher, da mein Sohn erst 3 oder 4 Milchzähne verloren hat und ich nicht weiss, ob irgendwelche Zähne im Bereich des Nachwachsens fehlen werden. Er hat auch durch weiche Milchzähne 2 Füllungen an Milchzähnen, bei den "neuen" jedoch keine.

Kann ich so guten Gewissens antworten, dass keine Behandlungen und keine KFO Behandlungen (heutiger Stand) geplant sind ? Ich schwanke momentan zwichen CSSZahnplus, ARAG 100 und Union Zahn Premium. Was ist Ihre Empfehlung ?

Vielen Dank.

(Antwort vom: 2011-03-31 17:12:37 )

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Vertrauen.

1.) Gerne geben wir Ihnen eine Stellungnahme zu vermeintlich
besseren Tarifen. Dazu brauchen wir aber den genauen
Namen des Tarifes.

Eine Doppelversicherung ist bei den meisten Tarifen nicht erlaubt.
Sprich: Sie müssten den alten Tarif mit Zahnleistungen ordentlich kündigen und den Versicherungsbeginn der neuen Versicherung
einen Tag nach dem Kündigungstermin legen.

Es gibt allerdings Versicherer, die eine Doppelversicherung tolerieren.

2.) Wenn Milchzähne grundsätzlich nicht angelegt sind, besteht eine Lücke und diese muss angeben werden. Sollte aber ein Milchzahn vorhanden sein und ein bleibender Zahn nicht nachkommen, dann besteht keine Lücke und diese ist dann auch nicht anzugeben.

Fehlende Milchzähne müssen nicht als fehlende Zähne angegeben werden, wenn die bleibenden Zähne ganz normal noch nachkommen werden.


Grundsätzlich ist es also so, dass ein nicht angelegter Zahn, bei dem noch der Milchzahn vorhanden ist, NICHT angegeben werden muss.

Im Fall dass der Versicherungsfall eintritt kommt es dann natürlich drauf an, ob der Patient darüber informiert war, dass der Zahn nicht angelegt war. War er informiert, war der V-Fall schon vor Abschluss der Versicherung eingetreten und somit kein V-Schutz. Wenn es nicht bekannt war (bei Kindern z. B.), weil noch kein Röntgen gemacht wurde, ist auch kein V-Fall eingetreten und somit ein Implantat z. B. versichert.

Grundsätzlich ist es immer so, dass der Versicherungsfall bereits dann eintritt, wenn eine Untersuchung, die auf das Erkennen eines Leidens hinzielt, gemacht wurde, unabhängig davon, ob bereits damals eine Behandlungsbedürftigkeit diagnostiziert wurde.

3.) Ob eine KFO-Maßnahme geplant oder konkret angeraten ist können wir nicht beurteilen. Wenn Sie noch nie bei einer Untersuchung waren oder noch nie bezüglich Fehlstellung oder KFO -Maßname untersucht wurden sind, dann lautet die Empfehlung:
Erst Versicherung abschließen dann zur Untersuchung gehen.


4.) Wichtig: Kein Versicherer leistet für laufende oder konkret angeratene Zahmaßnahmen. Dies gilt spezielle für für KFO-Maßnahmen.

Konkret angeraten bedeutet in Stichworten:

- Aktenkundlich festgehalten (Patientenakte)
- Fermündlich ausgesagt (im Falle einer Arztrückfrage)
- Beantworter Fragebogen
- Empfehlung an Kieferorthopäden
- Vorhandene Röntgenbilder
- Schlimmstenfalls besteht womöglich ein Heil-und Kostenplan
- Aktenkundlich festgestellte/s Zahnfehlstellung/Kieferproblem

5.) Allgemeine Infos zu KFO-Tarifen:

KIG 1 bedeutet eine leichte Fehlstellung. Eine Korrektur ist nur aus rein optischen Gründen "notwendig"; dafür zahlt die GKV nichts. Ganz NEU haben wir Privatversicherer, die in diesem Fall auch leisten.

KIG 2 bedeutet, es besteht eine Zahnfehlstellung, bei der die medizinischen Gründe für eine Korrektur gegeben sind, allerdings nur in geringer Ausprägung, so dass die GKV sagt, hier leistet sie noch nicht.

Ab KIG3 sind die Ausprägungen dann so stark, dass die Kassen eine Leistung erbringen.

Für KIG 3-5 leistet die GKV also. Sie leistet allerdings nur in einem bestimmten Rahmen. Eventuelle Mehrkosten, die meist entstehen, müssen Sie selbst tragen. Diese Kosten sind häufig nicht unerheblich. Eine zusätzliche Versicherung (die neben KFO auch für die Bereiche Zahnersatz, Zahnbehandlung und Prophylaxe Leistungen erbringen) ist in den meisten Fällen eine empfehlenswerte Absicherung.



Die gesetzlichen Krankenkassen leisten grundsätzlich nur für eine "ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige" Versorgung. Das bedeutet also, die GKV bezahlt normal nur eine "billige" Standardversorgung. Moderne Zahnheilkunde kann allerdings natürlich viel mehr, aber das muss dann im Regelfall privat bezahlt werden.


Wichtig: Es darf die KFO-Behandlung natürlich vor Abschluss der Versicherung noch nicht angeraten sein bzw. auch noch keine behandlungsbedürftige Fehlstellung bestehen. Grundsätzlich werden keine Leistungen für Versicherungsfälle erbracht, die bereits vor Abschluss des Vertrages eingetreten sind. D.h. sofern bereits vor Abschluss eines Vertrages vom Zahnarzt "konkrete" Behandlungsmaßnahmen angeraten oder geplant waren bzw. eine behandlungsbedürftige Fehlstellung schon besteht, gibt es dafür keine Leistung (auch nicht nach Ablauf der Wartezeit).



5.) Gerade bei Kindern ist vor allem die Übernahme von kieferorthopädischen Behandlungen sinnvoll, weil diese einerseits hohe Kosten (ca. 3000 - 5000 Euro) verursachen und andererseits immer seltener von der GKV übernommen werden. Daher kommen für Kinder in erster Linie folgende Tarife in Betracht:

1. CSS ZahnarztPlus: Dieser übernimmt für KFO-Behandlungen 80% (ohne anfängliche Begrenzung!!!). Die CSS-Versicherung leistet sowohl dann, wenn die gesetzliche Krankenkasse gar nicht leistet (KIG 2), als auch für private Mehrkosten, falls die gesetzliche Krankenkasse eine Standardbehandlung bezahlt (KIG 3-5 --> dann bezahlt die CSS-Versicherung bis zu 600 Euro pro behandeltem Kiefer).

2. Union ZahnPremium: Dieser Tarif leistet bei KFO-Behandungen grundsätzlich 90%; eine Voraussetzung – das 19. Lebensjahr darf noch nicht vollendet sein. Der Versicherer verlangt, dass die GKV-Leistungen nachgewiesen werden, leistet dann aber auch, wenn die GKV keine Leistung erbringt (z.B. bei KIG 2).

3. Signal A: Übernimmt für KFO-Behandlungen 50% pro Kalenderjahr begrenzt auf maximal 1280,- Euro (deckt also pro Jahr Kosten i.H. von 2560,- Euro ab; hier dann 50%). Die Signal leistet sowohl kassenunabhängig, wenn die GKV gar nicht leistet 50% der Gesamtkosten, aber auch 50% der evtl. zu tragenden Mehrkosten, falls die GKV nur einen Teil der Behandlung übernimmt.

ANMERKUNGEN zum Tarif Signal A:

1. Die Leistungsbegrenzung der Signal (1280,- Euro p.a.) reicht für KFO-Behandlungen i.d.R. gut aus, da diese nicht auf einmal komplett durchgeführt werden kann, sondern sich meist über mehrere Jahre erstreckt (und somit die Kosten verteilt werden).

2. Auch wenn die GKV eine Kostenzusage macht, d.h. dass Sie nicht alles alleine zahlen müssen, können u.U. privat zu tragende Mehrkosten in nicht unerheblichem Umfang entstehen. Ich habe mir das von einem KFO-Spezialisten erklären lassen - außerhalb der Kassenversorgung können Mehrkosten für alternative / moderne Behandlungsmethoden entstehen oder z.B. zusätzliche Leistungen wie regelmäßige Röntgenkontrollen anfallen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht trägt.


FAZIT: Schauen Sie sich unsere
www.waizmanntabelle.de/kinder
an. und prüfen Sie auf www.hanswaizmann.de die Abschließbarkeit.



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