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Das sagen Kunden über uns
Hier finden Sie einige Kundenstimmen über unseren Service.

Das sagt K.S. über hanswaizmann.de:
Ich habe Anfang des Jahres 2010 über das Hans-Waizmann-Team eine Zahnzusatzversicherung bei der CSS Versicherung AG abg ... weiterlesen...


Das sagen Zahnärzte über uns
Unsere Services werden seit 1995 von Zahnärzten empfohlen.

Dr. Rolf Saatjohann, Zahnarzt in Horstmar

Immer wieder fragen Patienten nach, welche Zahnzusatzversicherung empfehlenswert ist. Leider ist die.... weiterlesen...

Dr. Marco Lovisa, Zahnarzt in Schwelm

ich verlinke die Waizmann-Tabelle, weil sie hilft, Licht ins Dickicht des Kleingedruckten der Versic.... weiterlesen...

Guido Schwalm, Zahnarzt in Marburg

Bei der Fülle von privaten Zusatzversicherungen ist es selbst für zahnmedizinisches Fachpersonal n.... weiterlesen...

Axel Langenbach, Zahnarzt in Darmstadt

Unseres Erachtens hat sich die "Waizmann- Tabelle" inzwischen als Marktführer im Vergleich und der .... weiterlesen...

Zahnplanet, Zahnarztpraxis für Kinder, Zahnarzt in 80801 München

„Wir vom Team Zahnplanet, der Zahnarztpraxis für Kinder in München, empfehlen die Waizmanntabell.... weiterlesen...

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Insider-Hinweise:

  1. Schließen Sie keine Versicherung ohne Vorab-Annahmecheck eines unabhängigen Experten ab. Vermeiden Sie unnötige Antragsablehnungen durch unseren Vorab-Annahmecheck! Lesen Sie hier mehr dazu...
  2. Was passiert wenn eine Versicherung einen Zahnarzt-Befund anfordert...




Herausgabe Patientenkartei CSS

(Frage vom 2012-04-30 10:24:53 - diese Frage wurde 17893 mal gelesen)

Sehr geehrtesHans Waizmann- Team,

ich bin bei der CSS versichert, habe aber "leider" den Vertrag damals direkt abgeschlossen, da mir Hanswaizmann nicht bekannt war, hab ealso auch keinen Makler, der mich beraten kann und befürchte, dass ein nachträglicher Wechsel nicht möglich sein wird.

Leider gehöre ich zu denjenigen Fällen, bei denen genauer geprüft wird, denn bei mir kam es an einem eigentlich korrekt mit Krone versorgten Zahn ca. 2 Jahre nach Abschluss des Versicherungsvertrages dazu, dass der Zahn extrahiert werden und ein Implantat gesetzt werden muss. Die CSS prüft seit längerem die Kostenzusage für das Setzen des Implantats, nun ist die Überkronung dringend fällig, da sich sonst bei fehlender Belastung der Knochen zurückbildet, die CSS aber verlangt noch die Patientenakte / Patientenkartei meines vorbehandelnden Zahnarztes. Einen detaillierten Fragebogen hat dieser ausgefüllt, in der Kartei stehen sehr viele zusätzliche Informationen zu Schwnagerschaften, persönlicher Situation usw., so dass ich die Kartei nicht herausgeben will. Zudem fehlen Anmerkungen bei dem betreffenden Zahn, so dass ich finde, dass man viel hineininterpretieren kann.

Muss ich rechtlich gesehen die Kartei herausgeben, obwohl der ZAhnarzt alle konkreten Fragen beantwortet hat? Wie soll ich am besten verfahren, auch damit das Verfahren schnell vonstatten geht? Ich dachte eigentlich mit dem Beantworten aller Fragen wäre meiner Mitwirkungspflicht Genüge getan? Gibt es dazu gültige REchtssprechung?

Muss ich die Kartei dann doch einreichen und ggf. alles ausser den betroffenen Zahn und damalige Behandlungen betreffende schwärzen? Ich sehe den Zusatznutzen nicht und für mich eine Heidenarbeit.

Ich hoffe sehr, dass Sie mir (und vielen Anderen, die sich dieses anscheinend auch immer wieder fragen) beantworten können.

Vielen Dank!
(Antwort vom: 2012-05-03 11:07:26 )

Hallo,

seit Sie die Frage gestellt haben, sind mehrere Tage vergangen und das Waizmann-Team hat immer noch keine Antwort für Sie.

Das hat seinen Grund. Das Einsichtnahmerecht der privaten Krankenversicherung in die Patientenakte ist rechtlich höchst umstritten und ein höchstrichterliches Urteil hierzu gibt es nicht.
Eine Auffassung hält dies für erforderlich um das Risiko für die Versicherung und der Versichertengemeinschaft einzuschätzen.
Eine andere Auffassung meint, dass die Beantwortung von konkreten Fragen ausreichend sei und nur in einer Ausnahmefällen eine Einsicht gerechtfertigt ist, da es einen Verstoß gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht darstellt.

Solange es keine höchstrichterliche Entscheidung hierzu gibt, wird die CSS und andere Versicherer die Patientenakte weiter anfordern. Wenn Sie das rechtliche ausfechten wollen, wird vielleicht die CSS einknicken, da ein obsiegen in dieser Frage nicht nur für die CSS, sondern für die gesamte deutsche Versicherungswirtschaft erhebliche Folgen hätte. Warten Sie nicht lange und klagen Sie, damit man sich zügig vergleichen kann. Auf ein "goodwill" der CSS würde ich nicht spekulieren.

Beste Grüße

(Antwort vom: 2012-05-03 21:46:01 )

Danke für die Antwort. Das klingt allerdings so, als bräuchte man eine Rechtschutzversicherung. Was haben die denn von der Einsicht, konkrete Fragen sind doch, nun ja, konkreter und die wurden doch vom Zahnarzt beantwortet?!

(Antwort vom: 2012-05-04 11:41:42 )

eine Antwort der Experten auf diesem gebiet würde mich aber trotzdem interessieren, bevor ich mir die Arbeit mache, die Schrift meines Zahnarztes zu entziffern und alles, was wirklich nicht zum Thema gehört zu schwärzen (wobei ich den Nutzen dessen nicht ganz verstehe).

(Antwort vom: 2012-05-04 14:15:58 )

Die CSS Versicherung AG geht davon aus, dass die Angaben der Zahnärzte unrichtig oder unvollständig sind. Auch besteht bei der CSS die Annahme, das Zahnarzt und Patient kollusiv, also zum Nachteil der Versicherung, zusammenarbeiten. Wobei ich keinen Zahnärzte kenne, der wegen ein paar hundert Euro seine Approbation aufs Spiel setzen würde. Eine bewusste Beantwortung von falschen Fragen stellt eine (versuchten) Betrug dar. Des Weiteren ist die CSS generell an der Frage interessiert, ob der Versicherungsnehmer die Gesundheitsfragen vor Beginn der Versicherung richtig beantwortet hat oder ob Falschangaben gemacht wurde, um den Beitritt zu ermöglichen.

Es ist richtig, dass Sie eine Rechtsschutzversicherung benötigen. Es reicht eine Basis-Versicherung für Vertragsrecht aus. Jedoch deckt diese die Kosten nur, wenn die "Rechtsstreitigkeit" vor Versicherungsbeginn eingetreten ist. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht beurteilen.

Die CSS hat eine einstudierte Choreographie, was die Leistungsbewilligung angeht. Zu erst wird minimal-invasiv ein Fragebogen geschickt.Falls aus diesen Informationen immer noch kein Leistungsausschluss sich rechtfertigen lässt, dann wird die Patientenakte angefordert. Man hält sich alle Optionen offen.
Mit anderen Worten: Es geht der Versicherung nicht darum, ob die Fragen vom Zahnarzt richtig beantwortet wurden und wieso man diesen Informationen nicht vertraut, sondern das man mit allen Möglichkeiten eine Leistungsbewilligung abwehren möchte.



(Antwort vom: 2012-05-10 22:07:22 )

Wieso wird dann diese Versicherung immer noch unter den Top10 geführt???

Raus aus jeder Liste, und alle Leute warnen vor einem Abschluß

(Antwort vom: 2012-05-15 08:00:35 )

Weil die Tester nur den Leistungskatalog prüfen und nicht die tatsächliche Leistungsbewilliungspraxis.
Vielleicht sorgen ja Gesellschaften wie die CSS dafür, dass sich das in Zukunft ändern könnte.



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